Archive for October, 2005

Thomas letzter Tag

Sunday, October 9th, 2005

Heute morgen hat sich Herr Thomas K. aus F. von uns verabschiedet und in den Flieger in die Heimat gesetzt. Es war eine schöne Woche. Freitag sind wir noch einmal für einen Tag in die Berge hinter Monaco gezogen und es ergab sich die physisch härteste Tagesetappe, die nach 6 Stunden und über 25Km endete.

Ab in den Schnee – Mercantour

Friday, October 7th, 2005

Es war ein harter Tag heute. Ich bin froh, dass wir nicht auf den Gipfel gestiegen sind, denn bei dem Wind und Schnee war der Weg kaum zu erkennen und das Risiko schlecht abschätzbar. Übrigens stand heute in der Zeitung das Montag zwei Wanderer im Schnee eingeschlossen wurden und nach zwei Tagen im Schnee gefunden und ausgeflogen wurden – unweit von dem Ort wo wir waren. Man soll sein Schicksal nicht immer herausfordern. Spass hat es auf jeden Fall gemacht und morgen bleiben wir in wärmeren Lagen.

Brec d’Utelle oder “Hallo Daniel”

Wednesday, October 5th, 2005

Wir waren schon etwas spät dran, um den Brec d’Utelle zu besteigen (1604m). Um ca. 12Uhr machen wir uns auf den Weg, der laut Buch mit 7Std veranschlagt ist. Wie wir nachher feststellten, die härteste Tagestour aus meinem Büchlein. Nach ca. einer 3/4 Stunden überholt uns von hinten ein etwas skuril wirkender Wanderer: freier Oberkörper, Wanderschuhe kaum zugeschnürt, einige Tattoos zieren seinen Körper, am Hosenbund trägt er eine Spülmittelflasche. Er ist wohl zwischen 50 und 60 Jahre alt, aber scheint nicht untrainiert. Wie wir von ihm erfahren, will er auch auf den Berg, um nach seinen Schafen zu schauen – ein Berger also! Er schlägt eine Abkürzung vor, die uns eine Stunde Zeit sparen könnte anstelle des ausgeschriebenen Weges: Wir stimmen kurzerhand (bzw. ohne darüber nachzudenken) zu und schon geht’s querfeldein einen Hügel hoch. Nach einigen Minuten entwickelt sich dieser Aufstieg zu einer echten Kletterpartie und unserer Hobbyschäfer legt einen Schritt vor, dem wir nur schwer Folgen können. Oben angekommen sind wir doch etwas erschöpft und Daniel pfeift seine Schäfchen beisammen, während wir unseren Weg fortsetzten. Nun auf dem GR5 erleben wir eine spektakuläre Aussicht über die gesamte Küste von Nizza bis zum Cap D’Antibes – leider ist es etwas zu bewölkt heute. Der Abstieg gestaltet sich noch einmal ungewöhnlich abenteuerlich, den unser per Karte vorgeschlagener Weg ist in Wirklichkeit gar nicht als solcher zu erkennen: Egal, über den Kamm gehts hinunter und nach gut 6 Stunden erreichen wir wieder unseren Startpunkt. Ein grandioser Tag.

Ab in die Berge – GR52

Monday, October 3rd, 2005

Hmm, er geht, steigt und schwitzt.

Menton von oben

Der Tag am Meer

Sunday, October 2nd, 2005

Das war der Tag am Meer heute: erst Windsurfen, dann Fische fangen. Thomas hat’s heute gut gefallen. Ich wurde upgegraded. Soweit. Mal sehen, ob wir morgen in die Berge kommen zum wandern.
Ein Tag am Meer