Neulich gelesen: Bernd Cailloux – Das Geschäftsjahr 1968/69
Es hat einige Seiten gedauert, bis ich das Buch einordnen konnte und es mein Interesse geweckt hat. Die Geschichte spielt in Deutschland Ende der 60iger Jahre, als sich zwei Journalisten kennen lernen, die dann gemeinsam mit zwei weiteren Freunden die Muße Gesellschaft gründen, eine Gemeinschaft die mit dem Bau des Stroboskop die Welt verändern möchte. Es geht um unterschiedliche Weltanschauungen, Experimente mit den Drogen der Zeit und die Tatsache, das letztendlich das Interesse am Geldverdienen den Idealismus zerstört und die Welt nicht so heile ist, wie der Ich-Erzähler sie gerne hätte.
Beeindruckt hat mich der Schreibstil von Cailloux, seine präsise und gestochen scharfe Ausdrucksweise. Diese Schreibweise hat mich am Buch am meisten beeindruckt – die Geschichte selbst fand ich nicht berauschend (aber gut).

May 18th, 2006 at 00:02
Ich fand die Geschichte zunächst sehr vielversprechend. Im Spiegel hatten sie das Büchlein auch sehr gelobt. Am Ende bin ich dann auch etwas enttäuscht gewesen, aber häufig mußte ich doch auch sehr schmunzeln. Gerade die Zeit in Hamburg und am Anfang hat mir gefallen.